Gründe für eine tiergestützte Pädagogik an unserer Schule

Amy und Mayla
Amy und Mayla

In diversen Studien wurde eine Vielzahl von möglichen positiven Veränderungen durch die tiergestützte Arbeit an Schulen belegt. Dabei nutzt die tiergestützte Pädagogik die positive und einmalige Wirkung der Tiere bei der Erziehung und Bildung.

  • Durch den regelmäßigen Kontakt mit einem Tier lernen Kinder die Übernahme von Verantwortung für ein Lebewesen und damit Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein.
  • Kinder erfahren die Notwendigkeit, Rücksicht zu nehmen sowie Bedürfnisse anderer wahr- und anzunehmen.
  • Kinder entwickeln Achtung vor und Sensibilität für andere Lebewesen, wobei die Erfahrung, dass auch andere Lebewesen Gefühle haben, sich freuen und traurig sein können, eine bedeutsame Rolle spielt.
  • Die Kommunikationsfähigkeit der Kinder wird begünstigt durch die Entstehung freundschaftlicher Bindungen und die Schulung von sozialem und kooperativem Verhalten.
  • Der regelmäßige Kontakt mit einem Tier begünstigt das Selbstwertgefühl der Schüler, wobei gerade bei zurückgezogenen Schülern der Hund als „Eisbrecher“ fungieren kann.
  • Das Stressempfinden oder das Gefühl der Schulangst kann durch die Anwesenheit eines Tieres verringert werden.

Unsere Schulhunde Amy und Mayla

 

Amy wurde im Juli 2009 geboren und ist eine Mischung aus einem Berner Sennenhund und einem Golden Retriever. Sie ist eine ausgebildete Therapiehündin und begleitet unsere Förderschullehrerin Frau Schnorr seit nunmehr 5 Jahren einmal in der Woche an unserer Schule. Mayla ist eine Labrador-Appenzeller-Mischlingshündin und wurde im März 2015 geboren. Im Sommer 2017 hat sie gemeinsam mit Frau Schnorr die Schulhundteamausbildung erfolgreich abgeschlossen. Am Hundeschultag ist immer einer der beiden Hunde in der Grundschule Tiefenbach anzutreffen. Dabei unterstützen die Hunde sowohl im allgemeinen Unterricht in den Klassen, als auch einzelne Kinder im Förderunterricht.